Monatsspruch für März

Es gibt wohl kaum einen Christen und Bibelleser, den das Kreuzigungs-geschehen kalt lässt. Was hat Jesus für Anfeindungen gehört, was hat er für Schmerzen erdulden müssen. Die Todesstrafe "Kreuzigung" war eine der brutalsten und wird leider auch noch heute praktiziert. Moslemische "Freiheitskämpfer" kreuzigen Männer, die ihrem Glauben an Christus treu bleiben wollen.Die vier Evangelisten, die über die Kreuzigung berichten, tun das nüchtern und zurückhaltend. Das Schild "Der Judenkönig" führte zu Diskussionen. Wie vorausgesagt, teilten sich die Soldaten seine Kleider unter sich auf, nur der  Leibrock war ihnen zu schade dafür. Es wurde gelost des-wegen. Jesus spürte die Gottesferne sehr schmerzlich. Trotzdem kümmerte er sich um seine Mutter, Johannes sollte nun wie ein Sohn für sie sein.   Das letzte Wort war dies: Es ist vollendet. Die Brücke zwischen Gott und den Menschen war wieder hergestellt. In der Natur war das Ereignis auch zu spüren. Es gab eine Finsternis im ganzen  Land  von  zwölf  bis  drei  Uhr nachmittags. Dann sprach Jesus seine letzten Worte. Viele der Zuschauer hatten sich schon entfernt. Der Hauptmann, dem die Soldaten unter-standen, war der erste Ohrenzeuge des Geschehens. Über ihn ist viel geschrieben worden.

Herr, danke für dein Opfer. Schenke es uns, dass wir uns von dir gebrauchen lassen. Lehre uns deine Liebe.

 Brigitte Holtz